Stellenwert der MRT bei Beschleunigungsverletzungen der HWS: Überblick über anatomische, biomechanische und klinische Grundlagen
H Bitterling, A Stäbler, H Brückmann · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2008 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das „Schleudertrauma“ ist häufig Gegenstand medizinischer Gutachten verschiedener Fachgebiete. MRT-Untersuchungen der HWS und des kraniozervikalen Übergangs werden oft zum Beweis oder Ausschluss von strukturellen Läsionen angefertigt. Einige Autoren sehen posttraumatische Veränderungen der Ligamenta alaria als ursächlich für chronische Beschwerden nach einer Beschleunigungsverletzung der HWS an. Dem widersprechen biomechanische Studien, die bei Beschleunigungsversuchen mit Leichenpräparaten keine entsprechenden Verletzungen erzeugen können. Neuropsychiatrische Untersuchungen können diese Theorie ebenfalls nicht…