Die coriale Flaschenzugnaht
H. Kurzen, M. Mazinani, J. Faulhaber, C.-D. Klemke, W. Koenen · Aktuelle Dermatologie · 2009 · Heft 01/02 · S. 35-38
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der Dermatochirurgie erfordert der Verschluss größerer Exzisionsdefekte ein differenziertes Vorgehen. Defekte bis 5 cm Durchmesser sind je nach Lokalisation in der Regel durch einfache Dehnungsplastiken gut verschließbar, während sich für größere Defekte VY- oder doppelte WY-Plastiken bewährt haben. Entscheidend für den Erfolg des Verschlusses ist die spannungsarme und korrekte Adaptation der Wundränder durch eine Coriumsnaht. Während sich bei dünner bis mittelstarker Dermis die horizontale Schmetterlingsnaht anbietet, hat sich bei dicker und unflexibler Dermis die hier beschriebene vertikale…