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HIV-Test nach Nadelstichverletzung: Muss der Indexpatient zugestimmt haben?

S Wicker, R Gottschalk, A Spickhoff, H F Rabenau · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2008 · Heft 28/29 · S. 1517-1520

Dokument
863426
CareLit-ID
Jahr
2008
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
S Wicker, R Gottschalk, A Spickhoff, H F Rabenau
Ausgabe
Heft 28/29 / 2008
Jahrgang 133
Seiten
1517-1520
Erschienen: 2008-07-11 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Durch einen aktuellen Fall einer Nadelstichverletzung (NSV) wurde deutlich, dass im klinischen Alltag oft Unsicherheit über das Procedere besteht, falls der Indexpatient eine Blutuntersuchung ablehnt oder nicht einwilligungsfähig ist. Unser Artikel nimmt aus arbeitsmedizinischer, infektiologischer, juristischer und virologischer Sicht Stellung zur Frage der Rechtmäßigkeit der Durchführung einer Hepatitis B- (HBV), Hepatitis C- (HCV) und HIV-Testung nach NSV. Das Testen des Indexpatienten – auch ohne dessen Zustimmung – erscheint uns angemessen. Der Schutz der Mitarbeiter im Gesundheitswesen sollt…

Schlagworte

Nadelstichverletzung verpflichtende serologische Untersuchungen Somatostatinanaloga höheres Rechtsgut HIV-Test Zustimmung Mitarbeiter des Gesundheitsdienstes needlestick injuries compulsory blood testing legally protected interest DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift