MELAS-Syndrom als Differenzialdiagnose des juvenilen ischämischen Insultes
J. Finsterer · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2009 · Heft 01 · S. 25-31
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die mitochondriale Enzephalomyopathie, Laktazidose und schlaganfallähnliche Episoden (MELAS)-Syndrom ist eine phäno- und genotypisch heterogene mitochondriale Erkrankung mit klinischem Beginn zwischen der ersten und dritten Dekade. Das klinische Hauptmerkmal der Erkrankung ist die schlaganfallähnliche Episode, die einen ischämischen Schlaganfall imitiert, aber meist nur transient auftritt und ohne längerfristige Behinderung einhergeht. Das morphologische Äquivalent im MRI ist eine T2-Hyperintensität, vorwiegend über der temporo-parieto-occipitalen Region, nicht beschränkt auf ein bestimmtes Gefäß…