Biochirurgie (Maden) als wesentlicher Bestandteil eines komplexen Wundmanagements bei einer posttuberkulösen Pleuraempyemhöhle
B Bis, St Münchow, A Rolle · Pneumologie · 2009 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Chronische spezifische und unspezifische Pleuraempyemhöhlen sind in letzten Jahren selten geworden, erfordern allerdings diffizile Behandlungsstrategien. Wir stellen den Einsatz von Fliegenlarven beim Debridement und der Säuberung einer stark verkalkten posttuberkulösen Empyemhöhle dar. Biochirurgie mit keimfreien, speziell gezüchteten Maden der Goldfliegenart Lucilia sericata wird als Reinigungsmethode von nekrotischem und infiziertem Gewebe in chronischen Wunden seit den frühen 1990ern beschrieben. Methoden: Wir schildern erstmals den Einsatz in der Thoraxchirurgie bei einem 82 Jahre alten Patiente…