Querschnittslähmung durch rückenmarknahe Analgesie in der Geburtshilfe?
Hering, R.; Gembruch, U.; Hertfelder, H.-J.; Hoeft, A. · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2005 · Heft 7 · S. 1559 bis 1563
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die rückenmarknahe Analgesie zur Linderung des Wehenschmerzes gilt heute als Goldstandard gegenüber anderen Verfahren der Schmerzlinderung. Bei adäquater Punktionstechnik ist das Risiko neurologischer Komplikationen infolge direkter Läsionen des Myelons und der Nervenwurzeln sowie indirekter Läsionen durch epidurale Blutungen und Abszesse als sehr gering einzustufen. Um epidurale Blutungen zu vermeiden, ist eine Blutungsneigung eine absolute Kontraindikation für eine rückenmarknahe Analgesie. Daneben müssen entsprechende Richtlinien in Bezug auf die Therapie mit gerinnungshemmenden Medikamenten eingehalten werde…