Die kongenitale junktionale ektope Tachykardie als eine seltene und komplexe Form einer supraventrikulären Tachykardie im Neugeborenen- und frühen Säuglingsalter
G Kerst, M Gass, C Apitz, M Hofbeck · Klinische Pädiatrie · 2010 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die kongenitale junktionale ektope Tachykardie (JET) ist selten und tritt in den ersten 6 Lebensmonaten bei meist strukturell unauffälligem Herz auf. Die hohe Mortalität von bis zu 35% ist durch eine Tachykardie-bedingte Kardiomyopathie und höhergradige ventrikuläre Arrhythmien verursacht. Im EKG zeigt sich die JET als regelmäßige Tachykardie mit schmalen QRS-Komplexen. Die Therapie der kong. JET stellt aufgrund ihrer Chronizität und des häufig unzureichenden Ansprechens auf Antiarrhythmika noch immer eine Herausforderung dar. Fallberichte: Wir berichten über 2 erfolgreich behandelte Fälle von kong.…