EEG-Befunde in der stabilen Therapiephase des Morbus Wilson
P. Günther, P. Baum, T. Villmann, W. Hermann · Klinische Neurophysiologie · 2010 · Heft 03 · S. 193-197
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung EINLEITUNG: Der Morbus Wilson ist eine autosomal-rezessive Kupferspeichererkrankung mit einem komplexen Schädigungsmuster. Die Einteilung der Verlaufsformen orientiert sich vorrangig an der extrapyramidal-motorischen und hepatischen Symptomatik. Elektrophysiologische Verlaufsuntersuchungen decken Störungen in mehreren Funktionssystemen des Zentralnervensystems auf, wobei EEG-Veränderungen vor allem in der Akutphase der Erkrankung berichtet werden. METHODEN: Bei 49 Patienten (32 mit einer neurologischen, 17 mit einer nicht-neurologischen Verlaufsform) wurden im Langzeitverlauf die EEG-Befunde hins…