Serratia marcescens als Ursache für eine Meningoenzephalitis mit multiplen Hirnabszessen bei einem Neugeborenem
C Merzkirch, C Bender, K Lichte, T Schwanz, L Do Duc, M Henschen · Klinische Pädiatrie · 2010 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fallbeispiel: Wir berichten von einem männlichen Frühgeborenen der 33+6 SSW mit einem Geburtsgewicht von 2675g. Am 4. Lebenstag kam es zu einer klinischen Verschlechterung mit vermehrten Apnoen und Bradykardien. Bei septischem Hautkolorit behandelten wir es antibiotisch mit Mezlozillin und Tobramycin. Laborchemisch zeigten sich keine Entzündungszeichen und ein Keimnachweis aus der Blutkultur gelang nicht. Der AZ besserte sich unter dieser Behandlung und wir konnten es an Tag 14 nach Hause entlassen. 4 Tage danach kam es aufgrund von Schreckhaftigkeit, Trinkverweigerung und Erbrechen erneut zur Aufnahme. Bei Verd…