Arnika – aktueller Stand hinsichtlich Wirksamkeit, Pharmakokinetik und Nebenwirkungen
Irmgard Merfort · Zeitschrift für Phytotherapie · 2010 · Heft 04 · S. 188-192
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Arnikablüten werden ausschließlich äußerlich als Tinktur, Salbe oder Gel bei Folgen stumpfer Verletzungen wie Hämatome, Prellungen und Quetschungen sowie bei rheumatischen Beschwerden verwendet. Erst spät wurde begonnen, diese traditionellen Anwendungsgebiete mit Studien zu belegen. Inzwischen gibt es Daten zur Wirksamkeit bei Osteoarthritis und chronisch venöser Insuffizienz, zum Penetrationsverhalten, zum Wirkmechanismus und zur Problematik der Kontaktallergie durch Arnikazubereitungen. Danach ist die Verwendung von Arnikapräparaten empfehlenswert.