Amiodaron-induzierte Leberfunktionsstörungen
N Gassanov, E Caglayan, E Erdmann, F Er · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2010 · Heft 27 · S. 1372-1374
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Amiodaron, ein dijodiertes Benzofuranderivat, wird überwiegend zur Therapie supraventrikulärer und ventrikulärer Arrhythmien eingesetzt. Die Amiodaronkonzentration in der Leber kann bis zu 500-fach höher liegen als die Serumkonzentration. Aufgrund der sehr langen Halbwertszeit und ausgeprägter Lipophilie ist Amiodaron im Serum noch Monate nach Beendigung der Therapie nachweisbar, und seine Akkumulation in der Leber kann dazu führen, dass ein eventueller Leberschaden auch nach Absetzen der Therapie fortschreitet. Die pathophysiologischen Grundlagen der Amiodaron-induzierten Leberfunktionsstörungen…