Sonografie der Substantia nigra – Technik und klinische Implikationen
S. Mehnert, I. Reuter, E. Stolz, M. Kaps · Klinische Neurophysiologie · 2010 · Heft 04 · S. 253-257
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die transkranielle Parenchymsonografie (TCS) stellt eine wertvolle ergänzende Methode bei der Diagnostik von Bewegungsstörungen dar. Über 90% der Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom (IPS) weisen sonografisch eine Vergrößerung der Fläche der Substantia nigra (SN) auf. Dahingegen findet man nur bei bis zu 10% der Gesunden eine veränderte Echogenität der SN. Die SN-Hyperechogenität entspricht einem Suszeptibilitätsmarker für die Parkinson-Erkrankung, sie ist jedoch kein Verlaufsparameter der striatonigralen Degeneration. Bei der Differenzierung des IPS von atypischen Parkinson-Syndromen o…