Verwendung eines modifizierten Fetoskops für die Laserkoagulation plazentarer Anastomosen beim feto-fetalen Transfusionssyndrom (TTTS) verbessert signifikant das neonatale Outcome
M Tchirikov, A Puhl, J Steetskamp, M Strohner, H Kölbl · Ultraschall in der Medizin - European Journal of Ultrasound · 2010 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Problemstellung: Die Laserkoagulation plazentarer Anastomosen ist heutzutage die Standardbehandlung des feto-fetalen Transfusionssyndroms (TTTS). Die Hauptkomplikation der Fetoskopie ist dabei der iatrogen verursachte vorzeitige Blasensprung (PPROM), der signifikant die Rate der Frühgeburtlichkeit mit dem damit verbundenem schlechten neonatalen Outcome erhöht. Das Ausmaß der fetoskopischen Verletzung der amnialen Membran könnte für den PPROM verantwortlich sein. Patienten und Methode: Das neonatale Outcome nach der Laserkoagulation plazentarer Anastomosen wurde zwischen zwei Gruppen mit TTTS Grad II bis IV und d…