Bedeutung häufiger Einzelnukleotidpolymorphismen im NOD2/CARD15-Gen bei malignen Gallenwegstumoren
V Zimmer, M Rusticeanu, F Mihalache, A Höblinger, M Krawczyk, F Grünhage, M Acalovschi, T Sauerbruch, F Lammert · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2011 · Heft 01
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund und Ziel: In der Tumorbiologie maligner Gallenwegstumoren wird den kombinierten Effekten chronischer Cholestase und biliärer Entzündung eine zentrale Rolle zugeschrieben.(1) Häufige Genvarianten im NOD2/CARD15-Gen wurden mit unterschiedlichen Tumorentitäten, u.a. kolorektalen Karzinom (CRC), assoziiert.(2) Um einen möglichen Einfluss auf die CCA-Entwicklung zu untersuchen, wurden in der Arbeit die funktionellen und eng mit M. Crohn (MC) assoziierten NOD2-Varianten R702W, G908R und L1007fs untersucht. Patienten und Methoden: Die NOD2-Einzelnukleotidopolymorphismen (SNPs) R702W, G908R und L1007fs wurde…