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Micropapillomatosis Vulvae – a Fatal Misdiagnosis

S. Seidl · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2011 · Heft 03 · S. 194-198

Dokument
866240
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Autor:innen
S. Seidl
Ausgabe
Heft 03 / 2011
Jahrgang 71
Seiten
194-198
Erschienen: 2011-03-01 00:00:00
ISSN
0016-5751

Zusammenfassung

Zusammenfassung Es wird aufgezeigt, dass es sich bei dem als „Mikropapillomatose“ bezeichneten Befund um völlig normale und physiologische Hautgebilde, die sog. Genitalpapillen handelt. Mit dem Begriff „Mikropapillomatose“ wie auch „Papillomatose“ und „Papillom“ wird aber ein tumoröses Geschehen unterstellt, das in vielen Ländern in der Vergangenheit wie auch noch gegenwärtig völlig unnötige und verstümmelnde operative Eingriffe impliziert hat. Es wird daher an die Originalarbeit von B. Lipschuetz erinnert, der diese physiologischen Papillen und ihre Bedeutung schon 1924 exakt beschrieben hatte.

Schlagworte

HPV‐infection condylomata genital papillae hirsuties papillomatosis vulvae vestibular papillae colposcopy humane Papillomavirus‐Infektion Kondylome Genitalpapillen Papillomatose der Vulva Vestibularpapillen Kolposkopie Geburtshilfe und Frauenheilkunde