Häufigkeit thrombembolischer Komplikationen beim Lungenkarzinom zum Zeitpunkt der Diagnosestellung und im Verlauf
C Crolow, M Samulowski, T Blum, J Kollmeier, W Grüning, N Schönfeld, R Bittner, TT Bauer · Pneumologie · 2011 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Thrombembolische Komplikationen bei Lungenkrebspatienten gelten als häufig, eine frühe Lungenarterienembolie (innerhalb der ersten 3 Monate nach Diagnosestellung) wird als negativer Prognosefaktor angesehen. Dabei stellt die Tumorerkrankung selbst sowie einzelne Chemotherapien unabhängige Risikofaktoren dar. Methode: Alle Patienten mit Erstdiagnose eines Lungenkarzinoms wurden seit 01/2008 prospektiv erfasst und hier bis 09/2010 retrospektiv bzgl. thrombembolischer Komplikationen ausgewertet. Eine Lungenarterienembolie (LAE) wurde in der Computertomografie, oder bei Kontrastmittelallergie durch die…