Plexus- und Nervensonografie bei einer Patientin mit asymmetrischen sensomotorischen Ausfällen
B. Volbers, A. Waschbisch, F. Knossalla, D. Heuß, S. Schwab, A. Schramm · Klinische Neurophysiologie · 2011 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei dem Lewis-Sumner-Syndrom (LSS) handelt es sich, ähnlich wie bei der Multifokalen Motorischen Neuropathie mit Leitungsblöcken (MMN), um eine Immunneuropathie mit jedoch zusätzlich sensibler Beteiligung. Für die Diagnose des LSS werden progrediente asymmetrische schlaffe Paresen sowie asymmetrische sensible Defizite ohne Nachweis einer Schädigung des 1. Motoneurons gefordert. Elektrophysiologisch ist u.a. der Nachweis von Leitungsblöcken wichtig, IgM anti-GM1-Antikörper sind im Gegensatz zur MMN nicht vorhanden. Für die MMN wurden sowohl sono- als auch kernspintomographisch multiple, teils ausgeprägte Verdicku…