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Tatbezogene Amnesien – authentisch oder vorgetäuscht?

P. Giger, T. Merten, H. Merckelbach · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2012 · Heft 07 · S. 368-381

Dokument
866386
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie
Autor:innen
P. Giger, T. Merten, H. Merckelbach
Ausgabe
Heft 07 / 2012
Jahrgang 80
Seiten
368-381
Erschienen: 2012-07-01 00:00:00
ISSN
0720-4299

Zusammenfassung

Zusammenfassung Im forensischen Begutachtungskontext werden Sachverständige häufig mit der Problematik konfrontiert, dass Täter eine tatbezogene Amnesie geltend machen. Bei weitreichenden juristischen Konsequenzen muss die Natur der behaupteten Erinnerungsstörung differenzialdiagnostisch beurteilt werden. Während organische Amnesien relativ einfach diagnostiziert werden können, ergeben sich für dissoziative Amnesien weitaus größere Probleme. Es wird aufgezeigt, dass es trotz vorhandener theoretischer Erklärungsansätze wie Stress, perideliktischer Dissoziation oder Verdrängung unter Berücksichtigung des empirisch…

Schlagworte

Gedächtnis Amnesie Dissoziation Simulation Begutachtung Strafprozess memory amnesia dissociation malingering forensic assessment criminal prosecution Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie