MR-Diagnostik des Abdomens in der Schwangerschaft
J. Klasen, G. Antoch, D. Blondin · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2011 · Heft 06 · S. 514-522
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der radiologischen Diagnostik akuter Erkrankungen der Schwangeren ist die Sonografie die Methode der ersten Wahl. Die veränderte Physiognomie der Frauen verstärkt die bekannten Limitationen des Ultraschalls, während die Stärken der MRT (großes FOV, hoher Weichteilkontrast, sensitive Ödemdarstellung) durch die Schwangerschaft nicht beeinträchtigt werden. Vielmehr ermöglichen die zur Verfügung stehenden Sequenzen die sichere Differenzierung verschiedener Pathologien. Bei vielen Fragestellungen kann auf die KM-Gabe verzichtet werden, was den nicht invasiven Charakter der MRT noch einmal unterstre…