Kontralaterales Mammakarzinom-Risiko bei BRCA1/2-negativen Patientinnen mit familiärer Hochrisikosituation
K Rhiem, C Engel, M Graeser, M Kiechle, N Ditsch, C Mundhenke, R Kreienberg, J Tio, M Golatta, D Gadzicki, A Hönig, D Speiser, K Kast, S Briest, A Meindl, RK Schmutzler · Senologie - Zeitschrift für Mammadiagnostik und -therapie · 2011 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielsetzung: Für Patientinnen mit einer BRCA1- oder BRCA2-Mutation wurde eine hohe Inzidenz kontralateraler Mammakarzinome beschrieben. Die Datenlage für Patientinnen mit familiären, nicht-BRCA-assoziierten Mammakarzinomen ist hingegen unklar. Die vorliegende Studie untersucht das Risiko für kontralaterale Mammakarzinome bei Patientinnen aus BRCA1- und BRCA2-negativen Hochrisikofamilien und mögliche prädiktive Risikofaktoren. Methoden: In der retrospektiven, multizentrischen Kohortenstudie wurden von 1996 bis 2010 3.580 Patientinnen mit einseitigem Mammakarzinom aus 2.793 BRCA1/2-negativen Hochrisikofamilien unt…