Der residuelle anogenitale Lichen sclerosus stellt einen Risikofaktor für die (schnelle) Entwicklung eines Zweitkarzinoms nach In-sano-Resektion eines vulvären LS-assoziierten Pla…
S Regauer · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2011 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die Wertigkeit des anogenitalen Lichen sclerosus (LS) als Präkanzerose für die Entwicklung eines Plattenepithelkarzinoms (PEK) ist unklar. Durch den Trend zu minimaler Chirurgie bleibt zunehmend residueller, zumeist fortgeschrittener LS zurück. Evaluiert wurde die Häufigkeit von Zweitkarzinomen im residuellen LS nach vorausgegangen in sano resezierten anogenitalen LS-assoziierten PEK. Methodik: 85 Frauen hatten eine In-sano-Exzision eines HPV-negativen, LS-assoziierten PEK in den letzten 20 Jahren. Für 15 Patientinnen gab es keinerlei Nachsorgedaten. Weitere 10 Frauen ohne Zweitkarzinom innerhalb…