Therapiebegrenzende Entscheidungen in „Wachkoma“-Fällen aus rechtlicher Sicht
N.N. · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2011 · Heft 10 · S. 582-587
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Perspektive, im Zustand des sog. „Wachkomas“ über einen unbestimmten Zeitraum hinweg „dahinvegetieren“ zu müssen, gilt vielen Menschen als inakzeptabel. Wie in solchen Fällen das „Selbstbestimmungsrecht“ der Patienten operationalisiert und durchgesetzt werden kann, ist Gegenstand der aktuellen medizinrechtlichen und -ethischen Debatte. Daneben besteht große Unsicherheit, inwieweit und wie lange in solchen Fällen eine Weiterbehandlung bzw. -versorgung noch ärztlich indiziert ist. Der Beitrag erläutert die rechtlichen Rahmenbedingungen und zeigt die bestehenden Unsicherheiten und klärungsbedürf…