Sucht und Demenz
DK Wolter · Suchttherapie · 2011 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Regelmäßiger Konsum führt bei vielen Drogen zu leichten kognitiven Beeinträchtigungen, die unter Abstinenz noch einige Zeit fortbestehen können, aber zum großen Teil reversibel sind. Zum neuropsychologischen Vollbild einer Demenz wie auch zu bleibenden strukturellen Hirnschädigungen kommt es hingegen nur selten. Die größten Risiken dauerhafter struktureller Hirnschäden bergen Kokain, Amphetamine und Ecstasy, geringer ist die Gefahr bei Benzodiazepinen, Cannabis und Opiaten. Selbst beim Alkohol ist unklar, inwieweit die reine Alkoholwirkung zu irreversiblen Hirnschäden führt. Dies ist offenbar nur bei dauerhaften…