Nikotinabusus und Therapieresponse in der Medizinischen Rehabilitation – Ist die Behandlung von rauchenden Patienten mit psychischen Störungen weniger erfolgreich?
S Mühlig, A Sehl, F Haarig, J Lindenmeyer · Suchttherapie · 2011 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund + Fragestellung: Tabakrauchen ist unter Personen mit psychischen Störungen weit überproportional verbreitet. Nikotin wird von Psychiatriepatienten oft zur „Selbstbehandlung“ ihrer Störungssymptome sowie zur Kompensation unerwünschter Arzneimittelwirkungen genutzt, kann aber auch die erwünschten Wirkungen diverser Pharmakotherapie beeinträchtigen. Ungeklärt ist bislang die Frage, inwieweit sich Tabakrauchen negativ auf die das Behandlungsergebnis in der Routineversorgung auswirkt. Methodik: Zur Klärung des Zusammenhanges zwischen Rauchstatus und Therapieresponse wurde ein kompletter Behandlungsjahrgan…