CareLit Fachartikel

Was trägt die Suchtforschung zum Verständnis von gestörtem Essverhaltens bei?

F Kiefer, M Großhans, C von der Goltz, J Mutschler · Suchttherapie · 2011 · Heft 08

Dokument
866919
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Suchttherapie
Autor:innen
F Kiefer, M Großhans, C von der Goltz, J Mutschler
Ausgabe
Heft 08 / 2011
Seiten
–
Erschienen: 2011-08-22 00:00:00
ISSN
1439-9903

Zusammenfassung

Sowohl Sucht als auch Eßstörungen beruhen auf einem gestörten Konsumverhalten, das trotz negativer und teilweise schwerwiegender Konsequenzen persistiert. Die Entscheidung zur Substanzeinnahme von Drogen wie von Nahrungsmitteln ist wesentlich von der erwarteten positiven Wirkung beeinflusst, d.h. von dem substanzvermittelten positiven Verstärkereffekt. Wirksame „Verstärker“ wie z.B. Opiate führen bereits nach wenigen Einnahmen zu einer Verhaltensänderung, in der die Opiateinnahme eine Präferenz über anderes Verhalten erlangt. Die im Vergleich relativ schwache Verstärkerwirkung von z.B. kohlehydratreichen Nahrung…

Schlagworte

Adipositas Eßsucht Neurobiologie Therapie Verhaltenssucht Obesity Biology Suchttherapie