Migräne, Schlaganfall und „white matter lesions“
N.N. · Aktuelle Neurologie · 2011 · Heft 08 · S. 436-441
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zwischen Migräne und ischämischem Schlaganfall besteht eine komplexe bi-direktionale Komorbidität, die zu Grunde liegenden pathophysiologischen Zusammenhänge sind multifaktoriell. Aus klinischer Sicht besonders relevant ist die Bedeutung der Migräne als Risikofaktor für zerebrale Ischämien. Für klinisch manifeste Schlaganfälle ist das Risiko um den Faktor 2 erhöht, zusätzliche Risikofaktoren sind Migräne mit Aura, weibliches Geschlecht, Rauchen und Einnahme oraler Kontrazeptiva. Die absolute Risikozunahme ist jedoch gering, Patienten sollten daher nicht unnötig verunsichert werden. Migränepatient…