Die Zukunft der Suchtmedizin – ... hilft die Genetik weiter?
UW Preuss, M Ridinger, D Rujescu, I Giegling, C Fehr, G Koller, B Bondy, N Wodarz, M Soyka, P Zill · Suchttherapie · 2011 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Während seit mehreren Jahrzehnten die genetischen Grundlagen der Alkoholabhängigkeit (AD) beforscht werden, spielen Varianten von Kandidatengenen für die klinische Praxis eine völlig untergeordnete Rolle. Ziel dieses Beitrages ist es, mögliche Zusammenhänge zwischen Sensitivität und Spezifität verschiedener Varianten von Kandidatengenen und der Diagnostik sowie Therapie der AD aufzuzeigen. Mehr als 1500 klinisch behandelte Alkoholabhängige (nach DSM-IV, 1250 ♂) und eine ebenso große Anzahl Kontrollen (789 ♂) wurden für eine Reihe von Kandidatengenen genotypisiert, die in früheren Studien mit AD Risiko oder der A…