Ist die Effektivität der Substitutionstherapie ein Parameter zur Vorhersage des Erfolges einer HAART?
N Qurishi, K Römer, C Wyen, G Fätkenheuer, E Struck, K Isernhagen · Suchttherapie · 2011 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Es ist belegt, dass eine Substitutionstherapie mit Opiatagonisten bei HIV-infizierten die Adhärenz für eine antiretrovirale Therapie begünstigt (Uhlmann 2010, Wood 2008, Palepu 2006, Wood 2005). Der hohe Anteil psychiatrischer Komorbidität und sozialer Desintegration in dieser Patientengruppe beeinflussen die Adhärenz negativ (Palmer 2003), daher werden sog. „directly observed therapy“ (DOT) Behandlungssettings empfohlen. Studien mit einem umfassenderen Begriff von „Stabilität“ in der Substitutionstherapie liegen nicht vor. „Stabilität“ in der Substitutionstherapie ist ein klinischer Eindruck, der d…