Epidemiological Follow-up 15 Years after the Breast Cancer Scandal in Essen
E. A. M. Hauth, S. Berkemeyer, H. Jaeger, M. Forsting, B. Hoffmann, K.-H. Jöckel · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2012 · Heft 06 · S. 513-522
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ziel: Durch einen Pathologen in Essen wurden 1993–1996 vermutlich falsche Brustkrebsdiagnosen gestellt. In einer Verlaufskontrolle nach 15 Jahren wurde untersucht, wie viele Frauen an einem Tumorrezidiv und/oder Metastasen erkrankt oder an Brustkrebs verstorben sind. Material und Methoden: Bei 151/222 (68 %) Frauen war eine Verlaufsdokumentation möglich. 147/222 (66,2 %) Frauen lebten. Die Überlebensrate und die beobachtete Zahl von Rezidiven und/oder Metastasen und Tod durch Mammakarzinom wurden mit denen des Tumorregisters München verglichen. Die Anzahl der aufgetretenen Mammakarzinome bei den…