CareLit Fachartikel

Möglichkeiten und Grenzen des hermeneutisch-narrativen Ansatzes am Lebensende*

Juan Valdés-Stauber · Nervenheilkunde · 2023 · Heft 05 · S. 286-293

Dokument
867388
CareLit-ID
Jahr
2023
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Nervenheilkunde
Autor:innen
Juan Valdés-Stauber
Ausgabe
Heft 05 / 2023
Jahrgang 42
Seiten
286-293
Erschienen: 2023-05-01 00:00:00
ISSN
0722-1541

Zusammenfassung

ZUSAMMENFASSUNGDer narrative Ansatz in der Medizin entlehnt aus der Literaturwissenschaft die Idee, dass eine Erzählung von Patienten, über Patienten oder mit Patienten eine kohärente Struktur aufweist, wie sie jeder wohlgeformten Erzählung innewohnt. Medizinische Erzählungen haben eine ordnende und womöglich sinnverleihende Funktion für das eigene Erleben im Daseinsmodus des Erkranktseins. Aus philosophischer Sicht kann dieser Ansatz bedeuten, dass Geschehnisse durch deren erzählerisches Verweben einen Sinn gewinnen könnten, wenn man annimmt, dass die menschliche Identität narrativer Natur und dadurch erzähleri…

Schlagworte

Grenzsituation Sterbebegleitung Narrativität Sterbenarrative terminale Kommunikation Liminal situation end-of-life care narrativity dying narratives communication with the dying Nervenheilkunde