Löst „CSSD“ die somatoformen Störungen ab?
Heinz Rüddel, Winfried Rief, Joel Dimsdale · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2012 · Heft 01 · S. 46-48
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die diagnostische Kategorie der Somatoformen Störungen stand in den letzten Jahren international sehr in der Kritik, und es war lange Zeit unklar, ob sie in die neuen Kataloge ICD-11 und DSM-5 übernommen werden würde. Als Kompromiss zeichnet sich nun die Definition einer Complex Somatic Symptom Disorder (CSSD) ab, mit der die bisherige Somatisierungsstörung, die undifferenzierte Somatisierungsstörung, die Hypochondrie, das chronisch komplexe Schmerzsyndrom und die somatoforme Schmerzstörung zusammengefasst werden. Psychologische Aspekte wie Krankheitsängste, Aufmerksamkeitsfokussierung auf die Sy…