Prolongierte paradoxe Reaktionen unter antituberkulöser Therapie nach Absetzen von Adalimumab –2 Fallbeispiele
K Husemann, RF Falkenstern-Ge, M Kohlhäufl · Pneumologie · 2012 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nach Einleitung einer antituberkulösen Therapie kann es nach passagerem Ansprechen zu einer „paradoxen Reaktion“ mit einer erneuten klinischen Verschlechterung kommen. Beschrieben ist dieses Phänomen insbesondere im Rahmen eines Immunrekonstitutionssyndroms (IRIS) bei antituberkulös behandelten HIV-Patienten mit gleichzeitigem Beginn einer antiretroviralen Therapie. Bei Patienten ohne HIV-Erkrankung sind paradoxe Reaktionen im Rahmen von Lymphknotentuberkulosen und im Einzelfall bei schweren Erkankungsverläufen beschrieben. Im Rahmen des zunehmenden Einsatzes von TNF-alpha-Blockern treten trotz Durchführung eine…