Psychoedukation als Kurzzeitbehandlung im stationären Setting
Roberto D’Amelio, Bernd Behrendt · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2012 · Heft 03 · S. 47-51
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Psychoedukation richtete sich vornehmlich an chronisch psychisch kranke Menschen, mit dem Ziel, diese umfassend über ihre Erkrankung aufzuklären, um deren Compliance zu verbessern, die Rezidiv-Wahrscheinlichkeit zu verringern und somit den Krankheitsverlauf zu verbessern. Dabei werden die Betroffenen als „Experten ihrer Erkrankung“ (Böker 1991) betrachtet, welche Unterstützung in Anspruch nehmen, um ihre vorhandene Problemlösekompetenz zu stärken und die „Hilfe zur Selbsthilfe“ anzuregen. Psychoedukation sollte als „basale psychotherapeutische Intervention“ allen Betroffenen und deren Angehörigen…