Fahr-Eignung bei Patienten mit implantiertem Cardioverter-Defibrillator
N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2012 · Heft 39 · S. 1927-1930
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein Arzt, der Patienten mit implantiertem Cardioverter-Defibrillator (ICD) betreut, muss sich mit der Fahr-Eignung dieser Patienten auskennen, da sie durch ein mögliches Auftreten von Synkopen oder eines plötzlichen Herztodes am Steuer ein erhöhtes Unfallrisiko für die Allgemeinheit bedeuten können. Der Arzt ist verpflichtet, seinen Patienten mit ICD über eine mögliche fehlende Fahr-Eignung aufzuklären. Die Fahrerlaubnisverordnung, die gesetzlich die Fahr-Eignung bei unterschiedlichen Krankheiten regelt, erwähnt den Patienten mit ICD nicht. In den Begutachtungsleitlinien der Bundesanstalt für Str…