Augenärzte im Umfeld Adolf Hitlers
N.N. · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2012 · Heft 10 · S. 1036-1044
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Fünf Augenärzte waren Adolf Hitler persönlich oder – mit hoher Wahrscheinlichkeit – zumindest namentlich bekannt. Der Berliner Ordinarius Walther Löhlein untersuchte die Augen Hitlers mindestens zweimal, wahrscheinlich häufiger. Dem Lehrstuhlinhaber in Breslau, Walter Dieter, gelang es mit Protektion höchster NS-Kreise und wahrscheinlich von Hitler selbst, die Idee einer „Luftschutzbrille“ innerhalb einer kurzen Zeit bis zu einer millionenfachen Serienproduktion voranzutreiben. Heinrich Wilhelm Kranz, Rektor der Universitäten in Gießen und Frankfurt/Main, stieg im „Dritten Reich“ zu einem der füh…