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Römisches Orbitaimplantat?

J. M. Rohrbach, M. Harbeck, P. Holzhauser, C. I. Tekeva-Rohrbach, M. Mach, S. Codreanu-Windauer · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2012 · Heft 11 · S. 1138-1141

Dokument
868101
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde
Autor:innen
J. M. Rohrbach, M. Harbeck, P. Holzhauser, C. I. Tekeva-Rohrbach, M. Mach, S. Codreanu-Windauer
Ausgabe
Heft 11 / 2012
Jahrgang 229
Seiten
1138-1141
Erschienen: 2012-11-01 00:00:00
ISSN
0023-2165

Zusammenfassung

Zusammenfassung Bei Ausgrabungsarbeiten in Regensburg wurde das Skelett eines etwa 20-jährigen römischen Mannes gefunden, der im 3./4. Jahrhundert nach Christus beerdigt wurde. Auffällig war ein passgenauer „Stein“ in der linken Orbita. Nach gründlicher Analyse des Steins und unter Berücksichtigung des ophthalmohistorischen Schrifttums sind sowohl ein Orbitaimplantat als auch ein versteinertes Kollyrium („medizinische Paste“) weitestgehend auszuschließen. Möglicher Weise hatte der „Stein“ einen anderen medizinischen Sinn oder sollte er eine Schutzfunktion erfüllen.

Schlagworte

Orbita Römer Paläo-Ophthalmopathologie Implantat orbit Romans palaeo-ophthalmic pathology implant Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde