Die postpartale Kardiomyopathie (PPCM) – Der Weg zur Diagnose anhand einer Kasuistik
CKM Schmidt, M Franitza, A Wischnik · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2012 · Heft 07
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die peri-/postpartale Kardiomyopathie stellt in den letzten Wochen der Schwangerschaft bis ca. 5–6 Monate nach Entbindung eine seltene, plötzlich eintretende und potentiell lebensbedrohliche Erkrankung dar (Inzidenz 1:3500–1:4000). Oftmals werden auftretende, unspezifische Symptome oder Beschwerden im Rahmen der Schwangerschaft und Entbindung als regelrecht interpretiert oder als ein anderweitiges Krankheitsbild gedeutet, so dass die PPCM unerkannt bleibt. Somit erklärt sich der häufig langwierige Verlauf mit oftmals zu spät gestellter Diagnose und Therapieeinleitung. Das Ausmaß der schnell voranschreitenden Erk…