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Quantitatives EMG – müssen zwanzig Einheiten gemessen werden oder genügen drei?

Wilhelm J. Schulte-Mattler, Christian Bischoff · Klinische Neurophysiologie · 2023 · Heft 02 · S. 72-75

Dokument
869710
CareLit-ID
Jahr
2023
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Klinische Neurophysiologie
Autor:innen
Wilhelm J. Schulte-Mattler, Christian Bischoff
Ausgabe
Heft 02 / 2023
Jahrgang 54
Seiten
72-75
Erschienen: 2023-06-01 00:00:00
ISSN
1434-0275

Zusammenfassung

ZusammenfassungFritz Buchthals Beitrag zur Elektromyographie (EMG) ist fundamental. Als eines der Fundamente der quantitativen EMG gilt aber auch, dass die Dauer der Aktionspotenziale von 20 verschiedenen motorischen Einheiten zu messen sei, um quantitativ EMG zu betreiben. Dieser Ansatz ist schon aus theoretischen Erwägungen nicht sinnvoll, nicht nur des großen damit verbundenen Aufwands wegen. Durch Messung nur weniger motorischer Einheiten, die deutlich außerhalb der Norm liegen, der „Ausreißer“, ist es hingegen häufig möglich, ohne großen Zeitaufwand und zuverlässig belastbare EMG-Befunde zu erheben.

Schlagworte

Elektromyographie Motorische Einheit Ausreißer Electromyography Motor unit Outlier Klinische Neurophysiologie