Schlafbezogene Atmungsstörungen bei Patienten mit Herzinsuffizienz: Epiphänomen oder wechselseitige Krankheitsbeeinflussung
N.N. · Pneumologie · 2013 · Heft 03 · S. 150-156
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Schlafbezogene Atmungsstörungen (SBAS) stellen mit einer Prävalenz von ca. 45 % eine sehr häufige Komorbidität der Herzinsuffizienz (HI) dar. Die beiden Erkrankungen sind wechselseitig voneinander abhängig: Einerseits kann die obstruktive Schlafapnoe zur Entstehung einer HI beitragen. Die Apnoe-assoziierte Erhöhung der kardialen Nachlast, die Entwicklung einer arteriellen Hypertonie und negative intrathorakale Drücke können zu einer Myokardhypertrophie und somit zu einer HI führen. Außerdem erhöht die Schlafapnoe das Herzinfarktrisiko und begünstigt die Entstehung einer HI nach Herzinfarkt. Ander…