Zirkadiane Uhren in Gehirn und Peripherie: biologische Funktion und Relevanz für die Klinik
N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2013 · Heft 10 · S. 493-496
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In den meisten Organismen – von Cyanobakterien bis zum Menschen – haben sich genetisch kodierte zirkadiane Uhren entwickelt, die Verhalten und Physiologie an im Tagesverlauf veränderliche Umweltbedingungen adaptieren. Störungen der Uhr, zum Beispiel durch Schichtarbeit, beeinträchtigen diese Anpassung und fördern so die Entwicklung von metabolischen, immunologischen und neuropsychiatrischen Erkrankungen. Das zirkadiane System der Säugetiere besteht aus einem zentralen Schrittmacher im Nucleus suprachiasmaticus des Hypothalamus und untergeordneten, semi-autonomen Uhren in, unter anderem, der Leber…