Schlafbezogene Atmungsstörungen – Klassifikation, Epidemiologie, Klinik, Diagnostik und Therapie
Michael Westhoff · Der Klinikarzt · 2013 · Heft 01 · S. 12-18
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Schlafbezogene Atemstörungen gewinnen in der internistischen Diagnostik zunehmende Bedeutung. Im Vordergrund steht die obstruktive schlafbezogene Atemstörung, die durch oropharyngeale Obstruktionen gekennzeichnet ist. Die klinische Symptomatik ist im Wesentlichen geprägt durch Tagesschläfrigkeit, Konzentrationsstörungen und morgendliches Tief. Aber auch depressive Störungen können vorherrschen. Mittlerweile ist akzeptiert, dass schlafbezogene Atemstörung das Auftreten kardiovaskulärer Erkrankungen begünstigen oder aggravieren. In der Diagnostik erfolgt bei begründetem Verdacht auf ein Schlafapnoe-Syndrom (SAS) z…