Die zeitaufgelöste CT-Angiografie erlaubt eine präzisere Eingrenzung von Thromben in der Arteria cerebri media als die konventionelle CT-Angiografie
AM Frölich, D Schrader, R Schramm, E Klotz, M Knauth, P Schramm · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2013 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele: Beim Verschluss der Arteria cerebri media (MCA) kann die Thrombuslänge zur Vorhersage der Rekanalisation nach intravenöser Lysetherapie herangezogen werden. In der CT-Angiografie (CTA) hängt die Darstellbarkeit der Thrombuslänge stark vom Kollateralfluss zum distalen Thrombusende ab. Die zeitaufgelöste CTA, berechnet aus der Perfusions-CT, ist sensitiver gegenüber Kollateralfluss. Diese Arbeit vergleicht die Eingrenzbarkeit von MCA-Thromben mittels zeitaufgelöster CTA und konventioneller CTA. Methode: Retrospektive Analyse von 42 Patienten mit MCA-Verschluss, die ein multimodales Schlaganfall-CT (kraniell…