Kongenitale Papillenanomalien
H. Steffen · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2013 · Heft 12 · S. 1265-1279
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Abstract Kongenitale Papillenanomalien sind eine häufige Ursache ein- oder beidseitiger Visusreduktion im Kindesalter. Einige Papillenanomalien können mit strukturellen Änderungen des Zentralnervensystems und Endokrinopathien einhergehen. Die Erkennung einer Papillenanomalie und ihre richtige diagnostische Einordnung können deshalb helfen, bei einem betroffenen Kind schwere Komplikationen zu vermeiden, und unter Umständen sogar lebensrettend sein. Das gilt insbesondere für die Diagnose und das richtige Management der Optikushypoplasie. Neben der Vergesellschaftung mit zum Teil schweren Erkrankungen kann eine Pap…