„[P]lumpe […] Versuche der weiblichen Wissenschaftlichkeit“?
N.N. · Zeitschrift für Sexualforschung · 2013 · Heft 03 · S. 245-265
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Übersicht Der Beitrag schildert exemplarisch die heterogenen Positionen, die verschiedene Autorinnen in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zu den Wechselwirkungen weiblicher Physiologie und gesellschaftlicher Frauenrolle vertraten. Dabei wird deutlich, dass sich die Schlussfolgerungen der Frauen kaum von denen ihrer männlichen Kollegen unterscheiden: Auch aus weiblicher Sicht scheint insbesondere die Erfüllung der Frau als Gattin und Mutter, ja bisweilen sogar ihre Beschränkung auf diese Rollen, biologisch vorgegeben zu sein. Deutliche Unterschiede liegen jedoch in der Forderung nach Entpathologisierung…