Übersicht und Analyse internationaler Fall-Kontroll-Studien zu „Chronischen zerebrospinalen venösen Insuffizienz“ (CCSVI) und Multipler Sklerose
N.N. · Aktuelle Neurologie · 2013 · Heft 08 · S. 445-451
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hintergrund: Die neurosonologische Befundkonstellation „Chronischen zerebrospinalen venösen Insuffizienz“ (CCSVI) wurde initial als hochspezifischer und hochsensitiver Befund bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) beschrieben. Es wurde postuliert, dass ein Rückstau in zerebralen Venen ursächlich für die pathophysiologischen Prozesse bei der MS sei. Inzwischen sind mehrere Fall-Kontroll-Studien zur Prävalenz einer CCSVI bei MS-Patienten mit sehr widersprüchlichen Ergebnissen publiziert worden. Methoden: Neben einer Übersicht über die Datenlage zur „venösen Hypothese“ erfolgt eine Meta-Analyse d…