PFLEGEVERBRECHEN GIBT ES NICHTWARUM TÖTUNGSDELIKTE IN DER PFLEGE NICHT GENERALISIERT WERDEN KÖNNEN
Sowinski, C. · Pro Alter, Köln · 2005 · Heft 9 · S. 60 bis 65
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine 27-jährige Pflegeassistentin soll im Limbachstift in Wachtberg bei Bonn neun Bewohnerinnen getötet haben. Sie ließ sie entweder ersticken, ohne zu helfen oder legte selbst Hand an. Die Ermittlungen dazu sind derzeit in vollem Gange. Diese Tötungen lösten einen Schock in der Altenhilfeszene aus, die sich plötzlich mit Äußerungen konfrontiert sah, die sie pauschal kriminalisierten. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe, dessen Aufgabe es u. a. ist, Missstände aufzuzeigen, warnt in diesem Zusammenhang vor Überreaktionen. Die Psychologin und KDA-Pflegeexpertin Christine Sowinski erklärt in PROALTER, wie derartige…