Tiefe Hirnstimulation bei sekundären Dystonien im Kindesalter
N.N. · Klinische Neurophysiologie · 2014 · Heft 02 · S. 100-105
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Sekundäre Dystonien im Kindesalter umfassen eine heterogene Krankheitsgruppe mit unterschiedlichen Ätiologien. Die dyskinetische Zerebralparese ist die häufigste Ursache. Pharmakotherapie ist oftmals ohne Effekt oder die Nebenwirkungen werden nicht toleriert. In den letzten Jahren haben einige Patienten mit sekundärer Dystonie eine Tiefe Hirnstimulation (THS) erhalten. Die Ergebnisse sind sehr unterschiedlich und reichen von sehr gutem Ansprechen bis hin zu keinem Effekt. Patienten, die sich anhand klinischer Dystonie-Skalen kaum verbessern, berichten oftmals von einer Verbesserung der Lebensqua…