Postmortale CT-Angiografie – diagnostische Möglichkeiten und Pitfalls
B Maiwald · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2014 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die postmortale Bildgebung ist in der Rechtsmedizin von zunehmender Bedeutung, insbesondere die Computertomografie. Die Ganzkörper-CT wird dabei zur Detektion häufiger Befunde eingesetzt, wie z.B. Hämatome, abnorme Luftansammlungen (Pneumothorax, Luftembolie), Frakturen oder metallische Fremdkörper (Kugeln). Bei der postmortalen CT-Angiografie wird ein spezielles Kontrastmittel (Angiofil®, Fumedica AG, Muri, Schweiz) über eine modifizierte Herz-Lungenmaschine minimal-invasiv appliziert. Dies ermöglicht, zusätzlich zur nativen CT auch eine arterielle, venöse und pseudodynamische Phase zu akquirieren und erlaubt i…