Pränatale Diagnose eines Tumors im Bereich der Glabella ohne Kommunikation nach intrazerebral mit kompliziertem postnatalen Verlauf
F Voigt, M Vasku, N Maass, C Loberg, C Kuhl, F Hölzle, M Wiesmann, TW Goecke, T Orlikowsky · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2015 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Angeborene pränasale Tumore sind sehr selten, hierunter am Häufigsten (Epi-)Dermoide. Entscheidend für die pränatale Beratung ist der sichere Ausschluss einer Kommunikation mit intrakraniellen Strukturen des ZNS. Zudem muss zur Entbindungsplanung eine genaue pränataldiagnostische Beurteilung der oberen Luftwege erfolgen, um im Falle einer Kompression ein EXIT („ex-utero intrapartum-treatment“)-Verfahren planen zu können. Fallbeschreibung: Erstvorstellung der 28-j. Primagravida, 28. SSW, mit suspektem CTG extern und Zervixinsuffizienz. Bei der Sonografie vor Entlassung fiel eine pränasale-interorbital…