Akutes koronares Syndrom und Vorhofflimmern – Intensität und Dauer der antithrombotischen Therapie
Uwe Zeymer, Ralf Zahn · Der Klinikarzt · 2014 · Heft S 01 · S. 20-23
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Etwa 10 % der Patienten mit akuten koronaren Syndromen (ACS) haben ein bekanntes oder neu aufgetretenes Vorhofflimmern. Dieses ist mit einer Verschlechterung der Prognose nach ACS verbunden. Die Leitlinien empfehlen eine duale Thrombozytenhemmung bei Patienten mit ACS über die Dauer von 12 Monaten. Insbesondere die perkutane koronare Intervention (PCI) mit Stentimplantation erfordert eine duale Thrombozytenhemmung mit Acetylsalicylsäure (ASS) und einem ADP-Rezeptor-Antagonisten. Probleme ergeben sich bei Patienten mit der Notwendigkeit einer oralen Antikoagulation, wie bei der häufigsten Indikati…